Biografie


Noah Rott mischt in seinem facettenreichen Spiel verschiedenste Einflüsse und generiert so einen eigenen, unverwechselbaren Sound, der vor allem durch melodischen Einfallsreichtum besticht. Neben Einflüssen von Bach über die Beatles bis Hip-Hop und elektronischer Musik steht Noah Rott vor allem fest in der Tradition des amerikanischen Jazz. Während seines Bachelor-Studiums von 2010 bis 2015 an der Hochschule für Musik und Theater studierte er diverse Pianisten der Jazz-Geschichte und entwickelte so eine Spielweise, bei der Alt und Neu keinen Widerspruch darstellen.

Nachdem er in jungen Jahren zunächst autodidaktische Erfahrungen am Klavier sammelte, nahm er ab seinem 14. Lebensjahr Unterricht bei dem Hamburger Jazz-Pianisten Stephan Siebert. Mit 16 Jahren gewann er mit seinem Solo-Pianospiel und eigenen Kompositionen einen 1. Preis bei dem Landes-Wettbewerb "Jugend Jazzt", den er zwei Jahre später mit eigener Band nochmals gewann. Während seines Studiums hatte er Unterricht bei Prof. Buggy Braune und Prof. Tinatin Gambashidze sowie Workshops bei Kenny Werner, John Taylor, Michael Wollny, Alon Yavnai, Jean-Michel Pilc, Nils Wogram und Kenny Wheeler.

 

Im Herbst 2014 lebte Noah Rott für drei Monate in New York, dem weltweiten Epizentrum des Jazz. Während des inspirierenden Aufenthaltes erkundete er die dortige Jazz-Szene ausgiebig, spielte regelmäßig auf öffentlichen Sessions und knüpfte viele Kontakte zu Musikern der Szene. Inzwischen hat sich Noah Rott als viel gefragter und kreativer Sideman in der Hamburger Jazz-Szene etabliert. Er spielt in diversen Formationen und Projekten und trat auf Konzertreisen in Europa, China, Südkorea und Nepal auf. Neben seinen Tätigkeiten als Begleiter leitet er sein eigenes Quartett und komponiert für das Lasse Golz Quartett. So begeistert Noah Rott das Publikum nicht nur als Pianist, sondern auch durch seine kompositorischen Fähigkeiten. Seine Stücke zeichnen sich durch lyrische Melodien, rhythmische Vielfalt und harmonische Überraschungen aus und sind inspiriert von Jazz-Komponisten wie Thelonious Sphere Monk, Wayne Shorter, Brad Mehldau und Billy Strayhorn.

 

Seit 2013 setzt er sich als Vorstands-Mitglied des "JazzHaus Hamburg e.V." für die Förderung von Jazz-Projekten ein.

Seit 2015 leitet Noah Rott eine eigene Konzert-Reihe, die unter dem Titel JAZZLAB monatlich groove-orientierten Jazz im VOLT präsentiert.

 

Seit 2017 ist Noah Rott Stipendiat des renommierten Fulbright-Programms und studiert einen "Master in Jazz Performance" an der NYU in New York City. Neben seinem Studium bei Peter Bernstein, Brad Shepik und Kevin Hays unterrichtet Noah Rott Jazz-Piano für Non-Majors and der NYU.